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Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte: Auf Beamtenklausel achten

23.03.12 (Versicherungen)

Seit Jahren nimmt die Zahl an berufs- oder erwerbsunfähigen Personen hierzulande zu. Auf der anderen Seite ist der gesetzliche Schutz in Form der Erwerbsunfähigkeitsrente in der Vergangenheit leider geringer geworden. Daher ist die private Absicherung durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung wichtiger denn je. Beamte müssen in dieser Hinsicht zudem auf einen Aspekt ganz besonders achten, nämlich auf die so bezeichnete Beamtenklausel.

Auch wenn die gesetzliche Absicherung bei Erwerbsunfähigkeit für Beamte besser als für „gewöhnliche“ Arbeitnehmer ist, so entstehen natürlich auch den beamteten Personen Einkommensverluste, falls sie dienst- bzw. berufsunfähig werden sollten. Daher ist auch den Beamten der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung bzw. einer sogenannten Dienstunfähigkeitsversicherung zu empfehlen. Dabei ist es für Beamte nicht ausreichend, eine „normale“ Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, da Beamte in der Regel zunächst dienstunfähig und nicht unbedingt berufsunfähig werden.

Schutz gegen Dienstunfähigkeit von großer Bedeutung

Während „normale“ Arbeitnehmer in erster Linie berufsunfähig werden, spricht man bei Beamten in der Regel zunächst von einer sogenannten Dienstunfähigkeit. Daher reicht für Beamte auch der Schutz einer gewöhnlichen Berufsunfähigkeitsversicherung nicht aus, da diese nur bei Berufsunfähigkeit eintritt, nicht aber bei Dienstunfähigkeit. Aus dem Grunde muss die Versicherung immer eine so bezeichnete Beamtenklausel haben, sodass man von einer Dienstunfähigkeitsversicherung sprechen kann. Diese Klausel besagt, dass die Leistung schon bei eingetretener Dienstunfähigkeit und nicht erst beim Eintritt einer Berufsunfähigkeit erbracht wird. Sollte die Versicherung gegen Berufsunfähigkeit diese Klausel nicht enthalten, kann der schlimme Fall eintreten, dass der Beamte zwar dienstunfähig wird, aber nicht auch berufsunfähig ist. In diesem Fall wäre dann keine Leistung zu erwarten. Beamte werden nämlich schneller für dienstunfähig als für berufsunfähig erklärt, sodass es in der Praxis nicht wenige Beamte gibt, die zwar dienstunfähig, nicht aber berufsunfähig sind.

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