Eine Investition, die Leben rettet /// Ihr-Geld.net - Das Finanzportal

Ihr-Geld.net – Das Finanzportal

Machen Sie mehr aus Ihrem Geld

Willkommen Gast! Ihr-Geld.net ist Ihr aktuelles Finanzportal bei denen Sie Informationen rund um Banken, Versicherungen, Kredite und mehr bekommen

Eine Investition, die Leben rettet

18.11.13 (Altersvorsorge)

Nicht nur im Alter steigt die Angst im Notfall alleine zu sein. Auch Menschen mit Krankheiten, wie Epilepsie, Asthma und Herz-Kreislaufbeschwerden sind höheren Unfallrisiken ausgesetzt. Doch wer eilt zu Hilfe, wenn man im Bad ausrutscht oder wenn man einen epileptischen Anfall erleidet? Mit einem Hausnotruf kann man einfach und schnell per Knopfdruck Hilfe anfordern. Es gibt viele verschiedene Anbieter, die Hausnotrufgeräte anbieten. Die Kosten eines Hausnotruf variieren dabei einerseits zwischen den Anbietern, aber es gibt auch noch regionale Preisunterschiede.

Kleiner Knopf, große Wirkung

Ein Hausnotrufgerät besteht aus einer Basisstation und einem Handsender, dem so genannten Funkfinger. Im Falle eines Sturzes oder eines anderen Notfalls kann per Betätigung des Notrufknopfes schnell und unkompliziert Hilfe angefordert werden. Das Signal des Funkfingers beziehungsweise der Basisstation wird direkt zur verantwortlichen Notrufzentrale weitergeleitet, in der der Mitarbeiter umgehend, über die vorher angelegte Kundendatei, das Krankheitsbild herausfinden kann. So ist der Mitarbeiter in der Lage, auch dann die Situation des Hilferufenden einzuschätzen, wenn dieser nicht mehr in der Lage ist zu sprechen. Der Mitarbeiter kann darüber hinaus bei Bedarf auch einen Rettungsdienst verständigen, der umgehend zum Betroffenen eilt. Außerdem informiert der Mitarbeiter auch die Angehörigen, die vorher auf einer Kontaktliste eingetragen wurden.

Hilfreich nicht nur für Senioren

Auch wenn momentan die Mehrheit der Hausnotrufnutzer Senioren sind, bedeutet dies nicht, dass ein Hausnotruf nur hilfreich für ältere Leute ist. Wie bereits erwähnt sind auch Menschen mit Epilepsie, Asthma und Herz-Kreislaufproblemen ständig höheren Unfallrisiken ausgesetzt. Aber auch für einen kurzen Zeitraum kann ein Hausnotruf für einige Personengruppen interessant sein. So können beispielsweise Schwangere oder Menschen nach einem Krankenhausaufenthalt einen Hausnotruf auch für nur kurze Zeit mieten.

Kleines Gerät – Große finanzielle Unterstützung

Generell erhalten privat und gesetzlich Versicherte im Pflegefall in den gleichen Bereichen finanzielle Unterstützung. Der Unterschied ist nur, dass privat Versicherte eine zusätzliche Pflegeversicherung abschließen müssen, während diese bei gesetzlich Versicherten schon in der gewöhnlichen Krankenversicherung mit integriert ist. Pflegeversicherte erhalten beim Kauf eines Pflegehilfsmittels, wie einem Hausnotruf, eine Zuzahlung von 10%. Das Pflegehilfsmittel muss allerdings mehr als 5€ kosten und es werden minimal 5€ und maximal 20€ dazugezahlt. Um zusätzliche Unterstützungen zu bekommen, muss eine Pflegestufe nachgewiesen werden. Die Pflegestufe wird von dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung begutachtet und bewertet.

Schlussendlich ist ein Hausnotruf also sowohl für Senioren, als auch für andere gesundheitlich eingeschränkte Menschen ein sehr hilfreiches Gerät. Vor dem Kauf eines Hausnotrufgerätes ist es jedoch ratsam sich über die Kostenerstattung im individuellen Fall bei der eigenen Pflegeversicherung zu informieren.

Kommentar schreiben

XHTML: Sie können diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

 
Blog Top Liste - by TopBlogs.de